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Baskisches Filmfestival 2019

Cuando:
21/11/2019 a las 20:00 – 24/11/2019 a las 22:00
2019-11-21T20:00:00+01:00
2019-11-24T22:00:00+01:00
Donde:
Kino Moviemento
Kottbusser Damm 22
10967
Contacto:
Euskara: Baskisch in Berlin
Baskisches Filmfestival 2019 @ Kino Moviemento

 

Der Gernika Kulturverein lädt euch zum Baskischen Filmfestival 2019 in Berlin. Dieses Jahr zeigen wir eine Auswahl aktueller baskischer Filmproduktionen zum ersten Mal dem Berliner Publikum.

21.11.18 | 20 Uhr | JAINKOAK EZ DIT BARKATZEN / GOTT VERZEIHT ES MlR NICHT (OmeU)
Lezo Urreiztieta war ein Pirat des XVI. Jahrhunderts, nur aus Versehen 1907 geboren. Sein Leben riskierend rettete er hunderte Menschen; er verhandelte mit auswärtigen Regierungen für ein freies Baskenland; es gelang ihm während des Bürgerkrieges 17 Schiffe voller Waffen nach Bilbao zu bringen; er war nah daran Franco umzubringen… Vierzig Jahre nach seinem Tod offenbart uns der Kassettenrecorder des Schriftstellers Martin Ugalde seine unglaubliche Geschichte, und das durch die eigene Stimme des Protagonisten. Ausgehend von unveröffentlichten Gesprächen, die beide zwischen 1975 und 1978 hatten, bringt dieser Film das Zeugnis einer Schlüsselfigur der baskischen Geschichte des XX. Jahrhunderts ans Licht.

22.11.18 | 20 Uhr | SOINUJOLEAREN SEMEA / DER SOHN DES AKKORDEONSPIELERS (OmeU)
David Imaz musste Mitte der 70er Jahre aus dem Baskenland fliehen, als seine Freunde und Angehörigen ihn ausschlossen und des Verrats bezichtigten. Obwohl er in Kalifornien das Glück fand, quält ihn die Vergangenheit immer noch und die Schuldgefühle lassen ihn seine letzten Tage nicht in Ruhe verbringen. Joseba Altuna, sein Kindesfreund, besucht ihn, mit der Absicht das Ungelöste zu lösen. Beide haben sich lange Zeit nicht gesehen, aber nun ist die Zeit gekommen, der Wahrheit die Stirn zu bieten. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Bernardo Atxaga.

23.11.18 | 20 Uhr | OREINA / DER HIRSCH (OmeU)
Khalil ist ein entwurzelter junger Mann. Er wohnt am Rande der Stadt, dort wo Industrieanlagen auf den Fluss und die Sümpfe treffen. Er bestreitet sein Leben so gut er kann und verbringt seine Tage mit einem Wilderer, der mit seinem Bruder, mit dem er seit Jahren nicht mehr redet, in einem Haus am Flussufer lebt. Dort, in der sumpfigen Niederung, regeln die Gezeiten den Lauf der Liebe und der Gleichgültigkeit, der Freundschaft und der Rache.

24.11.18 | 20 Uhr | MUGA DEITZEN DA PAUSOA / DER SCHRITT HEIßT GRENZE (OmeU)
Zwei Frauen treffen sich in einem alten Haus in Donostia (Baskenland). Eine lebt und ist Filmemacherin, die andere, Elvira Zipitria Irastorza, starb 1982. Die Filmemacherin stellt fest, dass sie an einem Ort mit einem unsichtbaren Präsenz und zahllosen, fast unmöglich aufzurufenden, Echos lebt. Einige davon schallen seit der franquistischen Diktatur, als Elvira eine auf euskara (baskisch) unterrichtende heimliche Schule gründete. Die alte Mieterin des Hauses war eine wichtige Figur der baskischen Kultur und Politik des 20. Jahrhunderts. Ihre Geschichte jedoch blieb im Dunkeln. Angetrieben durch das Bedürfnis mehr über diese Frau zu erfahren, fängt die Filmemacherin an nachzuforschen. Die schwierige Nachforschung wird bald zur performativen Suche. Das Drehen dieses Filmes stellt die letzte Essenz der Suche dar, sich Elvira anzunähern.

Eintrittspreise:
9,00 € /8,00 € ermäßigt
Berlin Pass 5,00 €
Kinder & Jugendliche bis 15 J. 6 €
Erwachsene in Begleitung von Kindern und Jugendlichen bis 15 Jahren zahlen den Kinder- & Jugendpreis