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Kunst-Ausstellung “femenisexfetish”

Kunst-Ausstellung “femenisexfetish”
⏰ Wann: 8.10.2020, 19 Uhr
Wie kommt es dazu, dass Frauen zu Objekten sexualisierter Wahrnehmung werden?
Und wie emanzipieren sie sich davon? Wie werden Frauen von gesellschaftlichen und staatlichen Normen, Regeln und Strukturen geprägt? Denn die patriarchale „Norm“ ist: zurückhaltend, leise, niedlich, schlank, geschminkt und enthaart. Aber wie kann es „normal“ sein, dass häusliche Gewalt in Russland kaum bestraft wird, dass in Polen Frauen über ihren Körper nicht entscheiden sollen?
Vier Künstler*innen aus Polen, Bulgarien, Tschechien und Russland erkunden diesen Themenkomplex, indem sie sich und ihre Umwelt betrachten. In ihren Werken suchen und finden sie Antworten.
An diesem Abend begrüßen wir unter anderem:
👉 Anna Ronewicz (Polen) Dotwork-Tätowiererin. In ihren Arbeiten verwendet sie eine Metaphorik aus verschiedenen Sphären: Musik und Mythologie, Politik und Botanik.
👉 Sasha Hain (Russland) Tätowiererin, Mitglied des anarchistischen Kollektivs „moloko plus»: Sie verbindet in ihren Arbeiten die Bilderwelt der griechischen Antike mit modernen polizeikritischen Motiven und Themen des Protests und der Krawalle
👉 Siyana Raykovska (Bulgarien) Bulgarische Textil-, Installations- und Performancekünstlerin. Ihre künstlerische Arbeit ist konzeptionell, häufig interaktiv und multimedial und untersucht soziale Probleme durch einen kunstbasierten Forschungsansatz, der Theorie mit künstlerischen Methoden
kombiniert.
👉 Darina Alster (Tschechien) Bildende Künstlerin, Performerin, Verlegerin und Kuratorin. Ihre Kunstwerke untersuchen spielerisch die Grenzen der heutigen Welt, gesellschaftliche Tabus und konventionelle Wahrnehmungen.
*** Eine Anmeldung ist über Eventbrite möglich. ***
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Osteuropa-Tage Berlin ist eine Initiative von Städtepartner Stettin e.V. Gefördert mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Bild in der Titelgrafik: https://www.instagram.com/ianhain/