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La Bayadère

Cuando:
23/12/2019 a las 19:30 – 22:30
2019-12-23T19:30:00+01:00
2019-12-23T22:30:00+01:00
Donde:
Staatsoper Unter den Linden
Unter den Linden 7
10117
Foto: Staatsballet Berlin

 

»Faszinierend und Eindrucksvoll« (New York Times)

»Wenn die erste Uraufführung einer Tanzdirektion den Maßstab setzt, kann sich Berlin auf hochkarätige Edelklassik gefasst machen.« (Süddeutsche Zeitung)

»Diese opulente Inszenierung erfüllt alle Erwartungen an ein ›Grand Ballett‹. Gleichzeitig ist diese Original-Fassung im Detail für Zuschauer im Jahr 2018 so ungewohnt, dass man die Inszenierung schon wieder mutig nennen kann.« (RBB Inforadio)

/// Choreographie und Inszenierung von ALEXEI RATMANSKY nach MARIUS PETIPA
Musik von LUDWIG MINKUS

Es war Marius Petipa, der LA BAYADERE 1877 in St. Petersburg in ausladend großer Besetzung und phantasievollen szenischen Ideen auf die Bühne brachte. Ihm hat der klassische Tanz bis heute ein gewaltiges Erbe mit weitreichenden Folgen zu verdanken. Wie seine Werke tatsächlich ausgesehen haben könnten, interessiert den Choreographen Alexei Ratmansky. Anhand von nahezu vollständig überlieferten Notationen aus Petipas Zeiten, die studiert und gedeutet werden wollen, sind dessen Intentionen unmittelbar nachvollziehbar. Dem einfühlsamen Kenner offenbaren sich neben den originalen Bewegungsideen und Schrittfolgen auch Petipas kongeniale szenische Logik und die unvergleichlich wirkungsvolle Verbindung zur Musik von Ludwig Minkus. Um sich dem Original so dicht wie möglich anzunähern, rekonstruiert Alexei Ratmansky LA BAYADERE nicht nur, sondern widmet sich in akribischer Recherche zugleich Petipas Geschmack und Instinkt. In diesem Sinne wurden auch Bühnenbild und Kostüme von Jérôme Kaplan neu entwickelt.

Eine exotische Traumwelt bot Marius Petipa den idealen Rahmen. Vor dem Hintergrund eines phantastischen Indiens, in Tempeln und Palästen, in schwüler Atmosphäre, in der man erlesene Sandelholzdüfte zu atmen glaubt, entfaltet sich die Geschichte einer verbotenen Liebe: Die Bajadere Nikia – eine indische Tempeltänzerin, die ihr Leben den Göttern geweiht hat – liebt den Krieger Solor, der allerdings Gamsatti, der Tochter des mächtigen Radschas als Ehemann versprochen ist. Den Gesetzen der Tradition unterworfen und Ränkespielen ausgeliefert, kann diese Verbindung nur unglücklich enden. Einzig im geheimnisvollen »Königreich der Schatten« findet die Liebe der beiden ihren überhöhten Ausdruck. Die ewige Gültigkeit der ätherischen Schönheit dieses Balletts darf auch in dieser Fassung nicht fehlen. Eingebettet ist das Traumbild in die nicht minder betörende Welt indischer Schauplätze, Farben und Dekorationen, in denen sich das Liebesdrama entwickelt.

/// Choreography and staging by ALEXEI RATMANSKY after MARIUS PETIPA
Music by LUDWIG MINKUS

It was Marius Petipa who created the ballet LA BAYADERE in 1877 with a staggering cast and fanciful scenic ideas to impress the St. Petersburg audience. To this day classical dance owes him a huge debt. The choreographer Alexei Ratmansky is interested in how Petipa’s works might have looked like. Based on Petipa’s notations that have survived almost intact and lend themselves to study and interpretation, his intentions are immediately comprehensible. In addition to the original ideas of movement and step sequences, this insightful connoisseur also reveals Petipa’s equally brilliant scenic ideas and their effective connection to the music of Ludwig Minkus. In order to get as close as possible to the original, Alexei Ratmansky not only reconstructs LA BAYADERE, but also painstakingly examines Petipa’s taste and instinct. This approach is taken up in the stage design and costumes being newly developed by Jérôme Kaplan.

The story, set in a fantastical India of lush splendour, revolves around Nikiya, one of the sacred temple dancers known as bayadères. She is loved by Solor, but he, however, is pledged to the Rajah’s daughter. Betrayed by intrigues and subjected to the strict laws of tradition, the love between Nikiya and Solor cannot end happily. Their unlucky relationship finds a celestial expression in one of the most beautiful white acts in the history of ballet: The Kingdom of Shades. In this ravishing scene the corps de ballet appear one by one to perform a hypnotic chain of ethereal movements, celebrating the clear precision of classical dancing and an overwhelming lyrical calm. This dream image is embedded in the beguiling world of Indian locations, colors and decorations, yet there is a hint of sandalwood in the air. The love drama develops with almost menacing sensuality.